Im Übergangsraum zwischen Berlin, Brandenburg und der Lausitz entsteht etwas Neues: die Vision einer Modellregion, die zeigt, wie aus Herausforderungen Handlungsspielräume werden. Eine Region, geprägt von Strukturwandel und Transformation, bietet ideale Voraussetzungen, um grundlegende Zukunftsfragen zu bearbeiten. Sie wird nicht fertig vorgelegt; Sie öffnet sich als Werkstatt, in der neue Wege gedacht, erprobt und weiterentwickelt werden können.
Diese Region steht sinnbildlich für viele Orte auf der Welt, an denen gesellschaftlicher, ökologischer und wirtschaftlicher Wandel gleichzeitig drängt. Gerade deshalb kann sie als Blaupause für andere Regionen dienen – als Entwurf, als Impuls, als Einladung zum Mitgestalten.
Überall entstehen Projekte, Programme und Pilotvorhaben für mehr Nachhaltigkeit. Viele davon enthalten wertvolle Bausteine für eine lebenswerte Zukunft. Doch häufig bleiben sie fragmentiert, schwer übertragbar oder isoliert voneinander. Wissen wird erzeugt, aber nicht vernetzt. Ideen finden keinen Halt in der Struktur. Handlung bleibt punktuell. Was fehlt, ist eine verbindende Ebene, die aus Einzelteilen ein tragfähiges Ganzes macht.
Gerade Regionen im Umbruch benötigen neue Formen der Zusammenarbeit, eine geteilte Richtung und klare Orte der Orientierung.
Die geplante Modellregion Berlin–Brandenburg–Lausitz soll zu einem Ort werden, an dem diese Verbindung gelingt. Das Konzept umfasst ein regionales Kompetenzzentrum, das Forschung, Praxis, Bildung und Politik zusammenbringt – eine Campus-Stadt. In dieser Region bietet Wünsdorf als geplantes Herzstück dafür geeignete Voraussetzungen: Raum, Geschichte, Erreichbarkeit und Offenheit für Neues.
Flankiert wird dieses Zentrum durch Reallabore – wie Hoyerswerda – und Tandemkommunen, die gemeinsam an übertragbaren Lösungen arbeiten. Unterschiedliche Bedingungen werden hier als Ressource begriffen. Daraus kann ein lernfähiges System entstehen – widerstandsfähig, anpassbar, ausstrahlungsstark.
Berlin und Brandenburg sind geprägt von einer langen Geschichte stadträumlicher Experimente – von der Moderne bis zur Bauausstellung der 1980er-Jahre. Die Lausitz wiederum steht im Zentrum des aktuellen Strukturwandels. Beide Entwicklungen treffen hier aufeinander. Daraus entsteht ein Spannungsfeld, in dem geplant und grundlegend gedacht werden kann.
Zahlreiche Bildungs- und Forschungseinrichtungen, engagierte Kommunen und zivilgesellschaftliche Akteure sind bereits aktiv. Die Grundlagen sind vorhanden. Was jetzt gebraucht wird, ist ein gemeinsamer Rahmen, der Orientierung gibt und Potenziale zusammenführt.
Berlin und Brandenburg sind geprägt von einer langen Geschichte stadträumlicher Experimente – von der Moderne bis zur Bauausstellung der 1980er-Jahre. Die Lausitz wiederum steht im Zentrum des aktuellen Strukturwandels. Beide Entwicklungen treffen hier aufeinander. Daraus entsteht ein Spannungsfeld, in dem geplant und grundlegend gedacht werden kann.
Zahlreiche Bildungs- und Forschungseinrichtungen, engagierte Kommunen und zivilgesellschaftliche Akteure sind bereits aktiv. Die Grundlagen sind vorhanden. Was jetzt gebraucht wird, ist ein gemeinsamer Rahmen, der Orientierung gibt und Potenziale zusammenführt.
Die Strategie baut auf mehreren Bausteinen:
Dieses Vorgehen folgt keinem starren Masterplan. Es setzt auf Kooperation, Kontextbewusstsein und Entwicklungsdynamik – vergleichbar mit einem lebendigen Organismus, der wachsen kann, wenn Umgebung und Impulse stimmen.
Die Idee ist da. Die Notwendigkeit ist offensichtlich. Die Voraussetzungen sind günstig. Was jetzt zählt, sind Menschen, Institutionen und Kommunen, die bereit sind, diesen Weg mitzugestalten.
Die Modellregion Berlin–Brandenburg–Lausitz lädt ein:
zur Mitwirkung, zur Mitverantwortung, zur Mitentwicklung.
Ob als Kommune, Bildungseinrichtung, Unternehmen oder engagierte Einzelperson – dieses Projekt bietet eine Bühne, auf der Zukunft nicht nur gedacht, sondern gemeinsam erarbeitet wird.
Wer Teil dieser Entwicklung wird, gestaltet weit mehr als eine Region. Er oder sie wirkt mit an einem Prototyp für ein neues Miteinander von Stadt, Land und Gesellschaft.
Jetzt ist der Moment, diesen Möglichkeitsraum mit Leben zu füllen.